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Aktuelle Jagdthemen    

Aktuelle Themen rund um die Jagd

29. Februar 2020:
Vortrag Thomas Tscherne, Hegeschau 2020 Garmisch-Partenkirchen, Bayernhalle

 

Hier finden Sie den Link zum Video des Vortrags des "Hirschflüsterers" Thomas Tscherne "Natürliche Wilddichten - natürliche Waldgesellschaften", der diesen anlässlich der Hegeschau 2020 in Garmisch-Partenkirchen hielt. Unbedingt sehenswert, bis zum Schluß ...

 

15. September 2019:
Besuch des Staatsministers Hubert Aiwanger MdL und des Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler im Bayerischen Landtag Florian Streibl MdL
Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, begleitet vom Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler, Florian Streibl stattete der Kreisgruppe einen Besuch ab. Am 15. September fand im Rahmen dieses Besuches ein Waldbegang mit anschließender Diskussion im Gasthof Schatten in Partenkirchen statt. Anwesend waren geladene Gäste aus den Interessensgruppen BaySF, AELF, Waldbesitzer und Jagd. Das Schlusswort von Minister Hubert Aiwanger war eindeutig:
Es sei vollkommen klar, dass die Tanne das Problemkind ist. Seiner Ansicht nach gibt es nur die eine Möglichkeit, sich persönlich darum zu kümmern. Es bleibe nichts anders übrig als der Einzelbaumschutz. Ohne Einzelschutzmaßnahmen kann nicht das Waldbild entstehen, das wir brauchen und schon gar nicht mit Abschuss! Die Natur ist kein Industriebetrieb und nicht steuerbar durch die  Forderung nach einem prozentualen Anteil an Tannen, noch kann die Jagd sie beeinflussen. Es ist nicht gut die Natur in ein Idealbild zu zwängen. Man muss rauskommen aus dem Krisenmodus und darf die Lage nicht schlechtreden. Die Situation muss gezielt vorangebracht werden aber nicht mit Schießen. Aus der Nutzung folgt die Ernte und diese darf nicht zur Bekämpfung ausarten.
Die Gams ist das Symboltier der Alpen. Sie ist ein Pflanzenfresser und hat ihre Daseinsberechtigung! Das sollte man sich zu Gemüte führen! Wir müssen die Tannen einzeln schützen und somit der Gams eine Chance geben!


Bei der Rotwild Problematik sieht Minister Aiwanger als guten Ansatz, sich Gedanke über ein richtiges Fütterungskonzept  zu machen, um das Rotwild dorthin zu bringen,  wo es hingehört.


Januar 2019:
Notzeit für das Wild
Langanhaltende und massive Schneefälle haben zu extrem hohen Schneelagen im Gebirge sowie auch in tieferen Lagen geführt und unsere Wildtiere in eine Notsituation versetzt. Laut Bundesjagdgesetz sind wir Jäger verpflichtet, in Not geratenes Wild zu schützen und auch der sog. Notfallparagraph § 9 Absatz 2 Nr. 6 (AVBayJG, Kommentar Leonhardt) verbietet die Jagd auf Wildtiere, welche durch Naturkatastrophen in Notlagen gebracht wurden. Daher möchten wir bekannt geben, dass wir in Absprachen mit den BaySF empfehlen, die Jagdausübung durch die private Jägerschaft in den Hegegemeinschaften Werdenfels West, Süd und Ost flächendeckend mit sofortiger Wirkung aus Rücksicht auf unsere Wildtiere sowie aus gesetzlicher Verpflichtung zur Hege einzustellen.

März 2018: "Gams in den Alpen - eine Wildart, viele Jagdgesetze"

Vortrag anlässlich der Hegeschau 2018

Hier finden Sie den Link zum Video des Vortrags "Gams in den Alpen - eine Wildart, viele Jagdgesetze" von Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg,

BJV Hochwildausschuss,Vorsitzender der BJV Kreisgruppe Tirschenreuth.

Sept. 2016: Umsatzbesteuerung von Jagdgenossenschaften

Die umsatzsteuerliche Beurteilung der Jagdverpachtung durch Jagdgenossenschaften ändert sich zum 1.1.2017.
Eine Übergangsregelung ermöglicht jedoch die Weiteranwendung des bisherigen Rechts bis 31.12.2020. Der Antrag hierzu muss bis 31.12.2016 gestellt werden. Darauf weist das LfSt Bayern in einem Merkblatt hin.
Eigentümer der Grundflächen, die zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören, bilden eine Jagdgenossenschaft.
Einen gemeinschaftlichen Jagdbezirk bilden alle Grundflächen einer Gemeinde oder abgesonderten Gemarkung, die nicht zu einem Eigenjagdbezirk gehören, wenn sie im Zusammenhang eine bestimmte Mindestfläche umfassen. Die Jagdgenossenschaft entsteht kraft Gesetzes. Die Jagdgenossenschaft stellt eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (=juristische Person des öffentlichen Rechts - jPdöR) dar. Die Jagdgenossenschaften verpachten i.d.R die Jagd. Teils schütten sie den Reinertrag aus der Jagdnutzung an ihre Mitglieder aus, teils verwenden sie ihn zum Wirtschaftswegebau oder zur Bekämpfung von Wildschäden.

Umsatzbesteuerung bis einschließlich 2016
Die Verpachtung der Jagd wird derzeit als Vermögensverwaltung beurteilt. Die Jagdgenossenschaft wird mit der Vermögensverwaltung nicht unternehmerisch tätig (§ 2 Abs. 3 UStG). Diese bis zum 31.12.2015 geltende Rechtslage ist auch noch auf die Umsätze, die im Jahre 2016 ausgeführt worden sind, anzuwenden (§ 27 Abs. 22 S. 1 UStG).

Umsatzbesteuerung ab dem Jahr 2017
Durch Art. 12 des Gesetzes vom 2. November 2015 (BGBl. I S. 1834) wurden die Regelungen zur Unternehmereigenschaft von juristischen Personen des öffentlichen Rechts (jPdöR) neu gefasst und § 2b UStG mit Wirkung vom 1.1.2016 neu eingefügt. Jedoch ist § 2b UStG in der am 1.1.2016 geltenden Fassung erst auf Umsätze anzuwenden, die nach dem 31.12.2016 ausgeführt werden (§ 27 Abs. 22 S. 2 UStG).
Dies hat u.a. die Folge, dass Umsätze der Vermögensverwaltung nunmehr der unternehmerischen Tätigkeit der jPdöR zuzurechnen sind. Die Jagdgenossenschaft wird daher mit der Verpachtung der Jagd zum Unternehmer. Die Verpachtung der Jagd unterliegt mit dem Regelsteuersatz von 19% der Umsatzsteuer.

Übergangsregelung (§ 27 Abs. 22 S. 3 UStG)
Jede jPdöR kann dem Finanzamt gegenüber jedoch einmalig erklären, dass sie § 2 Abs. 3 UStG in der am 31.12.2015 geltenden Fassung für sämtliche nach dem 31.12.2016 und vor dem 1.1.2021 ausgeführten Leistungen weiterhin anwendet (§ 27 Abs. 22 S. 3 UStG). Diese Optionserklärung ist bis zum 31.12.2016 durch den gesetzlichen Vertreter oder einen Bevollmächtigten abzugeben und grundsätzlich an das nach § 21 AO zuständige Finanzamt zu richten (vgl. BMFSchreiben vom 19.4.2016).
§ 27 Abs. 22 S. 3 UStG erlaubt es, per Erklärung die bisher bis 2016 gültige Rechtslage (vgl. oben) bis einschl. 2020 fortzuführen. Auch wenn wegen der anzuwendenden Kleinunternehmerregelung (vgl. unten) bei den meisten Jagdgenossenschaften in den Jahren 2017 bis 2020 keine Umsatzsteuer anfallen würde, empfiehlt die Finanzverwaltung den Jagdgenossenschaften, zur Sicherheit eine Erklärung nach § 27 Abs. 22 S. 3 UStG abzugeben. Mit der Abgabe der Fortführungserklärung sind für die Jagdgenossenschaften keinerlei Nachteile verbunden, weil sie diese Erklärung jederzeit widerrufen können (§ 27 Abs. 22 S. 6 UStG).
Das LfSt Bayern stellt auch ein Muster für eine derartige Erklärung zur Verfügung.
Ausblick Jagdgenossenschaften vereinnahmen häufig eine relativ geringe Jagdpacht. Bei ihnen wird die sog.Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) zur Anwendung kommen. Übersteigt der Gesamtumsatz des Vorjahres nicht den Betrag von 17.500 EUR, wird die Umsatzsteuer nicht erhoben. Die Genossenschaft darf dann allerdings dem Jagdpächter keine Umsatzsteuer offen in Rechnung stellen.

Sollten die gesamten von der Jagdgenossenschaft vereinnahmten Jagdpachten jährlich den Gesamtumsatz von 17.500 EUR nicht überschreiten, wird sich ab 2021 wegen der Anwendung der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) im Ergebnis gegenüber der bisherigen Rechtslage nichts ändern.
Sollten Jagdgenossenschaften zur Anwendung des § 19 UStG weitere Fragen haben, wird ihnen das zuständige Finanzamt weiterhelfen.
Nutzt eine Jagdgenossenschaft ein Gemeinschaftsjagdrevier in Eigenregie, sind die umsatzsteuerliche Folgen in Zusammenarbeit mit dem Finanzamt gesondert zu klären.

Bayerisches Landesamt für Steuern, Merkblatt, Stand September 2016
LfSt Bayern/Haufe Online Redaktion

23.1.2016: "Das Wild wird extrem gequält"

Landkreis - Es ist Notzeit - das Wild muss mühsam im Schnee nach Futter suchen. Trotzdem ist es am 15. Januar zu zwei Drückjagden gekommen. Thomas Bär von der Kreisjagdgruppe Garmisch-Partenkirchen kann sich die Aktion nur mit „grenzenlosem Hass auf die Kreatur“ erklären.

Das darf nicht wahr sein. Nicht nur Thomas Bär, sondern mittlerweile viele Mitglieder der Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen im Landesjagdverband, sind entsetzt und ... [weiter lesen]
(Quelle: Münchner Merkur, 23./24.1.2016)

14.1.2016: Tanne auf dem Rückzug (Quelle: PIRSCH 22/2015)

TANNE AUF DEM RÜCKZUG
Nein - es geht nicht um den Verbiss im heimischen Wald. Die Tanne hat in Zukunft ganz andere Probleme als das Zusammenleben mit ihren alten, pflanzenfressenden Genossen aus der Wohngemeinschaft „Bergwald". Am südlichen Rand des europäischen Verbreitungsgebietes wird es für die Tanne aus anderen Gründen immer ungemütlicher. Hier gehen Forstwissenschaftler um J. Julio Camarero vom Ökologischen Institut der Pyrenäen davon aus, dass häufigere Trockenzeiten dem Baum zusetzen. Für ihre Prognose werteten sie Wachstumsringe in über 1300 Stämmen aus 111 verschiedenen Standorten aus. Während außerhalb des Mittelmeergebietes die Tannen in den vergangenen 20 Jahren immer größere Jahresringe zulegten, kümmerten die Tannen in Spanien und Süditalien seit den 1980er Jahren. In ihrem südwestlichen Verbreitungsgebiet machen der Tanne Trockenzeiten vor allem im Frühjahr und Sommer schwer zu schaffen. Die Gefahr durch Spätfröste, die die Tanne in kühleren Regionen bedroht, nimmt dagegen eher ab. Deshalb vermuten die Forstwissenschaftler, dass sich das zukünftige Tannen-Areal weiter nach Norden verschieben wird. CM
 

28.11.2015: BJV-Video zum Vegetationsgutachten 2015 (Link zum Video auf jagd-bayern.de)

18.11.2015: "Abschussplan abschaffen" (Leserbriefe zum Artikel "Verbissen")

12.11.2015: Verbissen - Artikel in OVB-Online

11.11.2015: Forstliches Gutachten 2015 - Bericht  (Link zu Bayr. Staatsministerium f. Ern., Landw. u. Forsten)

11.11.2015: Forstliches Gutachten 2015 - Hegegemeinschaftsergebnisse (Link zu Bayr. Staatsministerium f. Ern., Landw. u. Forsten)

11.11.2015: Systemfehler im Vegetationsgutachten 2015 wird fortgeschrieben (Link zu Jagdagenda 21 e.V.)

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